Volksbank Bigge-Lenne auf Erfolgskurs – hohe Gesellschaftsrendite und Sicherheit herausgestellt

Kundengesamtvolumen über 3 Mrd. Euro / Eigenkapital wächst um 6% auf rund 156 Mio. Euro / Eine der größten Banken in Südwestfalen / Mitglieder profitieren von 6% Dividende

HSK / OE, 30. Januar 2015. Kundeneinlagen, Fördermittel, Kreditvolumen, Mitgliederwachstum oder Eigenkapitalausstattung: Die Bilanz der Volksbank Bigge-Lenne weist für das Jahr 2014 in allen Geschäftsbereichen solide Ergebnisse aus. „Wir sind in allen Geschäftsbereichen gewachsen und konnten Marktanteile gewinnen“, zeigte sich Vorstandsmitglied Andreas Ermecke zufrieden mit Blick auf die Ertragslage der Bank. „Insbesondere gilt das auch bei den Steigerungsraten der Kundeneinlagen und den Krediten.“ Dennoch stellte Vorstandsmitglied Michael Griese bei den traditionellen Pressegesprächen auf der Burg Schnellenberg und am Kahlen Asten im Hinblick auf den zunehmenden Wettbewerbsdruck im Internet die rhetorische Frage „Wofür gibt es noch Banken?“ „Weil die Region uns braucht und weil wir die Region brauchen“, lautete die Antwort. Ein Beispiel: Die Volksbank Bigge-Lenne wandelt kurzfristige Kundeneinlagen vor Ort in langfristige Kredite um und sorgt so für die nötige Finanzsicherheit bei den Investitionen der regionalen Industrie. Diese Nähe gibt es im Netz nicht.

Der Vorstand der Volksbank Bigge-Lenne (v.l.): Peter Hundt, Michael Griese, Andreas Ermecke, Peter Kaufmann, Bernd Griese

Über 80% der rund 90.000 Kunden nutzen bereits das Onlinekonto der Genossenschaftsbank an Bigge und Lenne. „Ein Zeichen von Stärke vor Ort und gleichzeitiger Kompetenz im Netz.“ Neben der Online-Filiale für Kontostandsabfragen und Überweisungen bietet die Volksbank seit letztem Jahr auch verstärkt App´s zur mobilen Nutzung an. Beispielsweise für schnelle Depotabfragen, den Notfallhelfer bei Kfz-Schäden oder den Energierechner. „Unsere Mitglieder und Kunden nutzen diese Mehrwerte zunehmend“, freut sich Michael Griese.

„Ein App-Anbieter, der nur Nischen bedient,  kann die Volksbank vor Ort nicht ersetzen“, erklärte Griese weiter. Gemeint sind damit rund 150 Unternehmen, die mittlerweile in Deutschland digitalisierbare Bankleistungen in Nischen abbilden, aber keine klassischen Banken sind. Die Volksbank Bigge-Lenne  bildet immer, und das auch mit ihren Online-Aktivitäten, den ganzheitlichen Bedarf des Kunden ab“, hob Vorstand Andreas Ermecke am Freitag  während  der Vorstellung des Jahresergebnisses 2014 die Vorteile der Genossenschaftsbank hervor.

„Das Schlagwort ‚Geiz ist geil‘ darf bei Finanzangeboten nicht zum Leitmotto des Konditionenvergleichs werden“, ergänzte Vorstand Andreas Ermecke. „Vergleichsseiten im Internet, wie sie die EU einführen will, sorgen nur dann für mehr Transparenz bei Kosten und Leistungen, wenn qualitative Kriterien berücksichtigt werden“, so Ermecke. Nur dann könnten Verbraucher bewusst wählen, nur dann gebe es einen fairen Wettbewerb. In diesem Zusammenhang zeigten die Vorstände den erweiterten Blick auf die Leistungen der Genossenschaftsbank auf. Die Volksbank Bigge-Lenne biete Gesellschaftsrendite so hoch wie kein anderes Institut. Die Gesellschaftsrendite einer Regionalbank gibt Aufschluss, in wie weit das Institut dazu beiträgt, das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Lebensumfeld des Kunden vor Ort zu verbessern.

„Wir finanzieren keine kalten Maschinen, wir finanzieren Einkommen und Arbeitsplätze“, stellte Ermecke bei der Vorstellung des erfolgreichen Kreditgeschäfts fest. Um es noch deutlicher zu formulieren: „Wir finanzieren keine Steine, wir finanzieren ein Zuhause! Mit 1,5 Mrd. Euro Kundenkreditvolumen sei man sehr verantwortungsvoll im Sauerland unterwegs.

Es gehe in Zukunft darum, neue Aufgaben anzugehen, ohne die traditionellen genossenschaftlichen Werte zu vernachlässigen. Zu den traditionellen Werten gehört die ganzheitliche, transparente und nachvollziehbare Beratung der Kunden. Hinzu kommt seit Jahren die klare Strategie beim Einsatz neuer Technik. Ob Internetseite, Social Media, Online-Filiale+ oder elektronischer Postkorb: „Unsere Kunden können schon jetzt ganz nach Bedarf viele verschiedene Kontaktpunkte nutzen“, berichtete Michael Griese und ergänzte mit Blick auf die Online-Aktivitäten. „Nicht auf die örtliche Nähe kommt es an, sondern auf die persönliche Nähe zum Kunden – und das über alle Kommunikationswege.“

Daran hat sich 2014 auch im Rahmen der gelungenen Verschmelzung der Volksbanken Bigge-Lenne und Grevenbrück nichts geändert. Die Bank blieb, wo wirtschaftlich eben vertretbar, in der Fläche präsent. Die Vorstände erinnerten an die große Gesellschaftsrendite. Dazu gehörte die gezielte, nachhaltige Förderung von Mitgliedern und Kunden. Für das Geschäftsjahr 2014 wurden außerdem Steuern in Höhe von 4,5 Millionen Euro gezahlt, von denen größtenteils die örtlichen Kommunen profitieren. Hinzu kamen Spenden an Vereine im Geschäftsgebiet, die im Jahresvergleich um 10,5 Prozent auf 293.000 Euro gestiegen sind. „Unser vielfältiges gesellschaftliches Engagement in der Region belegt die konsequente Ausrichtung auf unsere Kunden, nicht nur in wirtschaftlicher Sicht. Im nächsten Monat starten wir im zweiten Jahr mit unserer Zukunftsoffensive,“ freute sich Michael Griese. Vereine aus den Bereichen Kultur und gesellschaftlichem Engagement können Ihre Zukunftsprojekte vorstellen und dabei Preisgelder in Höhe von insgesamt 60.000 Euro gewinnen. Ein Wettbewerb, der im letzten Jahr eine sehr starke Aufmerksamkeit im Netz und in den Medien erzeugt hatte. 66 Vereine hatten sich beteiligt. „In diesem Jahr gehen wir von einer noch größeren Beteiligung aus. Diese innovative Idee hat sich herumgesprochen und wird vom Wettbewerb bereits kopiert“, so Griese.

Um all das leisten zu können, muss eine Genossenschaftsbank gut aufgestellt sein. Genau das traf laut Auskunft der Vorstände auf das Geschäftsjahr 2014 zu. Die Bilanzsumme belief sich auf rund 1,6 Milliarden Euro - ein Plus von 1,9 Prozent. Wir haben das Eigenkapital im Vergleich zum Jahr 2013 noch einmal um gut acht Millionen Euro auf jetzt 155,8 Millionen Euro erhöht. Das ist eine solide Grundlage für die Zukunft“, berichtete Andreas Ermecke. Die Kundeneinlagen bewegten sich Ende 2014 mit einem Plus von 1,9 Prozent auf hohem Niveau. Sie bilden die solide Refinanzierungsstruktur für das regionale Kreditgeschäft.

Ein Beweis für Beratungskompetenz im Kreditgeschäft seien allein über 50 Mio. Euro Fördermittel für Gewerbe, Wohnungsbau und Landwirtschaft. Hier ist die Bank Marktführer. „Unsere Kunden bauen auf uns.“ Das beweisen  Immobilien im Wert von 15,2 Mio. Euro (136 Objekte). Mit einem Baufinanzierungsvolumen von insgesamt 450 Mio. Euro wurde der Traum von den eigenen vier Wänden in den vergangenen Jahren für über 15.000 Kunden verwirklicht. Wenn von den Firmen investiert wurde, dann in Modernisierung und Entwicklung. Ganz große Projekte gab es angesichts der Krisenherde in der Welt und der dadurch schwer vorhersehbaren Konjunkturentwicklung nicht. „Einige unserer Firmenkunden investieren cash und benötigen keine Kredite. Ein Zeichen für gesunden Mittelstand,“ betonte Ermecke.

Die um weitere 1,9 Prozent auf jetzt 1,092 Milliarden Euro gestiegenen Kundeneinlagen waren wieder einmal ein großer Vertrauensbeweis. Für die Sparer blieb die Volksbank Bigge-Lenne damit ein sicherer Hafen. Ihnen, so die Feststellung der Vorstände, ging es dabei vorrangig um die Zukunftsvorsorge und die Alterssicherung. Das Kundengesamtvolumen konnte im Jahr 2014 auf über 3,1 Mrd. Euro gesteigert werden. Dabei berücksichtigt wurde das Verbundgeschäft mit so starken Partnern wie der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der Union-Investment oder der R+V Versicherung. Nicht zu vergessen: Die über 47.000 Mitglieder können sich erneut über eine beachtliche Dividende auf ihre Anteile in Höhe von sechs Prozent freuen.

Ob im direkten Gespräch in einer der 31 Filialen oder Online: Die jetzt 390 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (davon 32 Auszubildende) der Volksbank Bigge-Lenne sorgten stets für die optimale Finanzberatung. In der Niedrigzinsphase war das ein entscheidender Vorteil. Hier zählte die richtige Anlagestrategie.

Um auf allen Gebieten kompetente Ansprechpartner zu haben, investierte die Bank auch 2014 in Weiterbildung und Technik. Hinzu kam der konstant hohe Anteil an Auszubildenden. „Wer in Zukunft hochqualifiziertes Personal haben will, muss jetzt etwas dafür tun“, begründete Peter Hundt diese vorbildliche Initiative. Das richtige Personal und innovative Technik seien die Schlüssel für die Zukunft. Die Kunden verlangten Sicherheit. Mit der Genossenschaftlichen Beratung - der konsequenten Kundenorientierung, kein Produktverkauf, sondern ganzheitlicher Beratung - komme man diesem Wunsch nach. Griese: „Das Vertrauen der Kunden in die Sicherheit ihrer Einlagen ist für uns von höchster Bedeutung.“ Mit ihrer Eigenkapitalausstattung, der Einlagensicherung (zu 100% ohne betragliche Begrenzung) und einem Top Rating zählt die Volksbank Bigge-Lenne zu den größten und stärksten Banken in Südwestfalen. „Wir setzen weiterhin auf Persönlichkeit. 70% unserer Mitarbeiter engagieren sich in der heimischen Region auch ehrenamtlich. Sie stehen mit unseren Kunden mitten im Leben“, verdeutliche Bernd Griese die Nähe der Volksbank zu ihren Kunden. Für die Zukunft gibt es eine klare Strategie: Nr. 1 in Mitglieder- und Kundenzufriedenheit werden. Zügige Digitalisierung, konsequente Kosten- und Prozessoptimierung und nachhaltige Sicherung der Ertragskraft seien die Erfolgsfaktoren.

„Die Herausforderungen werden größer. Als starke genossenschaftliche Bank in einer starken Region können wir die anstehenden Aufgaben meistern“, sah Andreas Ermecke mit Blick auf den Jahresabschluss sein Haus für die Zukunft richtig aufgestellt.

Die Volksbank Bigge-Lenne in Zahlen

Volksbank Bigge-Lenne eG 31.12.2013 31.12.2014 Veränderung in %
Bilanzsumme 1.570 Mio. Euro 1.600 Mio. Euro +1,9
Gesamtkundenanlagen 1.674 Mio. Euro 1.726 Mio. Euro +3,1
Gesamtkundenrendite 1.365 Mio. Euro 1.397 Mio. Euro +2,3
Kundengesamtvolumen 3.040 Mio. Euro 3.124 Mio. Euro +2,8
Eigenkapital 147,0 Mio. Euro 155,8 Mio. Euro +6,0
Anzahl Mitarbeiter 381 390 +2,4
- davon Auszubildende 35 32