Volksbank Bigge-Lenne auf sicherem Kurs

Hochsauerlandkreis / Kreis Olpe, 24.01.2014

Mitglieder und Kunden bescheinigen Volksbank hohe Zufriedenheit

Wachstumsrate, Kundeneinlagen oder Kreditvergabe: Die Bilanz der Volksbank Bigge-Lenne weist für das Jahr 2013 in allen Geschäftsbereichen solide bis hervorragende Ergebnisse aus. Dennoch mahnte Vorstandssprecher Peter Kaufmann bei den traditionellen Pressegesprächen am Freitag Morgen auf der Burg Schnellenberg in Attendorn und nachmittags auf dem Kahlen Asten in Winterberg: „Auf diesen sehr guten Zahlen dürfen wir uns nicht ausruhen.“

Im Blick hat er dabei, wie seine Vorstandskollegen Andreas Ermecke und Michael Griese auch, die immer spürbarer werdenden Folgen des politisch gewollten Niedrigzinses und die hohen regulatorischen Kosten. Und dies verdeutlicht sein Vorstandskollege Michael Griese sehr bildhaft: „Die Medizin für die Kranken ist für die Gesunden eine bittere Pille.“ Existiert wirklich eine Zinsfalle, wie noch vor einigen Tagen im Handelsblatt tituliert worden ist? Gefährdet die Regulierungswut der EU tatsächlich das Erfolgsmodell Volksbanken? Welche Auswirkungen hat das veränderte Bankkundenverhalten wie beispielsweise mobiles Internet? Auf alle Fragen gab es Antworten und klare Empfehlungen seitens des Vorstandssprechers. Ziel müsse jetzt die Sicherung der nachhaltigen Wirtschaftlichkeit im Kundengeschäft sein. „Und“, so Kaufmann weiter, „Unsere Mitglieder und Kunden stehen dabei im Fokus.“

Hier ist die Volksbank Bigge-Lenne laut einer Kundenbefragung aus dem letzten Jahr auf einem sehr guten Weg. Es wurde und wird weiterhin gezielt in die Mitglieder- und Kundenzufriedenheit investiert. Dazu gehören hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für eine Top-Beratung in den Filialen und Kompetenzzentren an Bigge und Lenne stehen. „Die Identifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihrer Volksbank ist groß und ihre Bereitschaft zur stetigen Qualifizierung ungebrochen“, freute sich Andreas Ermecke. Das wirke sich auf Mitglieder und Kunden deshalb positiv aus, weil dort Qualität im Beratungsgespräch in Sachen Finanzdienstleistungen, Eingehen auf Kundenwünsche sowie der Zugang zum persönlichen Berater erwartet wird und diese Leistungen die Volksbank überdurchschnittlich erfülle, so ein Fazit aus der Kundenbefragung.

Im Jahr vor der geplanten Fusion mit der Volksbank Grevenbrück hat die Volksbank Bigge-Lenne als starke Regionalbank  im Sauerland erneut ein kontinuierliches und solides Wachstum erzielt. Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Jahr 2012 um 1,4 Prozent auf jetzt 1,26 Milliarden Euro angestiegen. Mit 122,5 Millionen Euro (Vorjahr: 117 Millionen Euro)  Eigenkapital gehört die Bank zu den starken Genossenschaftsbanken in ganz Südwestfalen.

Nach einem leichten Rückgang in 2012 sind letztes Jahr die Kundeneinlagen spürbar um 2,1 Prozent auf 861 Millionen Euro angestiegen. „Angesichts der Niedrigzinsen ist das ein echter Vertrauensbeweis unserer Kunden“, erklärte Vorstandssprecher Peter Kaufmann.

Bei der Kreditvergabe ist die Volksbank Bigge-Lenne im Firmen- und Privatkundenbereich auch 2013 ein verlässlicher Partner gewesen. Das gesamte Kundenkreditvolumen belief sich auf beachtliche 1,149 Milliarden Euro – im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs von 5,1 Prozent. Allein im Neugeschäft konnte die Bank im Privat- und Firmenkundenbereich erneut ein Wachstum von 6 Prozent erreichen, obwohl im Bundesvergleich aller Kreditinstitute bei dieser Position eine rückläufige Entwicklung zu beobachten war (Vergleich auf Bundesebene: Rückgang von -3,41%). Ermecke: „Hier haben nicht nur wir, sondern alle Genossenschaftsbanken deutlich Marktanteile gewonnen.“

„Unsere Mitglieder und Kunden bauen buchstäblich auf uns“, freut sich auch Michael Griese. Mit einem Baufinanzierungsvolumen von insgesamt 318 Mio. Euro konnte die Volksbank Bigge-Lenne ein Neugeschäft von 50,3 Mio. Euro und somit 723 Baufinanzierungen aus eigenen Kreditmitteln zur Verfügung stellen. Bei den Bausparbeträgen summierten sich die neuen Abschlüsse auf rund 70 Mio. Euro (Vorjahr: 61 Mio Euro). Damit konnte die Position der Marktführerschaft in diesem Bereich weiter ausgebaut werden. Eine noch bessere Entwicklung nahm das Geschäft mit Immobilienvermittlungen. So wurden Immobilien im Wert von 14,2 Mio. Euro (Vorjahr: 10,9 Mio. Euro) und hierdurch ein Plus von 30% gegenüber dem Vorjahr vermittelt. Zusätzlich ist es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Volksbank 2013 gelungen, für die Kunden aus den Bereichen Gewerbe, Wohnungsbau und Landwirtschaft Fördermittel in Höhe von 51 Millionen Euro zu sichern. „Ein klares Zeichen von kundenorientierter Beratung“, resümiert Kaufmann.

Die überaus erfreulichen Finanzdaten werden von einer stetig steigenden Mitgliederzahl flankiert. 33.531 Bürger aus der Region halten jetzt Anteile an der genossenschaftlichen Bank. „Rund 1.000 neue Mitglieder haben erkannt, dass unser Geschäftsmodell ein Modell der Zukunft ist“, betont Kaufmann. Sie können sich für 2013 über eine beachtliche Dividende in Höhe von sechs Prozent freuen. Dafür stellt die Volksbank 716.000 Euro bereit.

Die Zahl der Mitarbeiter ist mit aktuell 273 nahezu konstant geblieben. Hinzu kommen die Auszubildenden: 26 junge Frauen und Männer entdecken und erlernen gerade einen ebenso anspruchsvollen wie spannenden Beruf.

„Wir sind erfolgreich und verantwortungsvoll auf einem guten Weg“, fasste Vorstandsprecher Peter Kaufmann die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2013 zusammen. Aus dieser starken Position heraus und angesichts der geplanten Fusion mit der Volksbank Grevenbrück blickt der Vorstand trotz der erkennbaren Herausforderungen optimistisch nach vorn.