Sparen mit Herz - Volksbank wird Hospizdienste in der Region unterstützen

Besondere Initiative der Volksbank Bigge-Lenne: 0,25 Prozent auf jeden Anlagebetrag

Kreis Olpe / Hochsauerlandkreis. Geld anlegen und dabei Gutes tun: „Sparen mit Herz“ nennt die Volksbank Bigge-Lenne ihr neuestes Projekt zur Förderung des sozialen Engagements- passend zu den bevorstehenden Spar-Tagen vom 29. bis 31. Oktober. Wer einen Betrag mittels VR-Schatzbrief überschaubar und sicher anlegt, unterstützt im Geschäftsgebiet der Genossenschaftsbank die dort aktiven Hospizinitiativen. „Wir legen auf die angelegte Summe jeweils 0,25 Prozent oben drauf und geben dieses Geld an die Hospizdienste in Attendorn, Lennestadt sowie in Schmallenberg, Winterberg und Hallenberg weiter“, erklärt Georg Japes, Direktor Vertriebsmanagement. „Sparen mit Herz“  startet am 20. Oktober und endet am 28. November.

(v.l.) Georg Japes, Direktor Vertriebsmanagement, Christine Knape (Hospizverein Schmallenberg), Dr. Maike Wigand (Hospizinitiative Hallenberg/Winterberg), Dagmar Langenohl (Caritas Zentrum Attendorn), und Marketingleiter Frank Segref

So übernimmt die Volksbank Bigge-Lenne, zu der seit diesem Jahr auch die Volksbank Grevenbrück gehört, einmal mehr besondere Verantwortung für die Region. „Wir denken bei unserem finanziellen Engagement grundsätzlich an alle Altersgruppen. Ob Kinder, Familien oder Senioren – wir helfen dort, wo es sinnvoll ist und das Engagement der Institution mit unseren Unternehmenswerten übereinstimmt“, versichert Marketingleiter Frank Segref.

Die aktuelle Initiative ist aber etwas Besonderes: Gerade bei unheilbar Kranken ist oft das ganze familiäre Umfeld betroffen. „Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus den örtlichen Hospizgruppen leisten hier wertvolle Dienste und unterstützen und entlasten die nächsten Angehörigen in vielfältiger Weise“, sagt Dagmar Langenohl vom Caritas Zentrum in Attendorn.

Ein passendes Zitat der schwedischen Schriftstellerin Astrid Lindgren lautet „Lange saßen sie dort und hatten es schwer, aber sie hatten es gemeinsam schwer, und das war ein Trost“. Gemeinsam eine schwere Zeit durchzustehen – genau das entspricht der genossenschaftlichen Wertevorstellung. Und deshalb engagiert sich die Volksbank Bigge-Lenne in diesem sensiblen Bereich der Hospizdienste.

Die ehren- und hauptamtlichen Helferinnen und Helfer müssen einer anspruchsvollen Aufgabe gerecht werden. Daher investieren sie viel Zeit in ihre Ausbildung. „Leben bis zuletzt“ ist ein Leitspruch ambulanter Hospizarbeit. Dazu gehören Respekt und Verständnis gegenüber dem Sterbenden, großes Einfühlungsvermögen gegenüber den Angehörigen und eigene Stärke, um die Situation bewältigen zu können. Die 16 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des stationären St. Elisabeth Hospiz in Lennestadt haben in 24 Jahren bereits 1000 Menschen in den letzten Tagen, Wochen oder Monaten ihres Lebens begleitet. Das Betreuungskonzept ist ganzheitlich, also auf Körper, Geist und Seele ausgerichtet. Dazu Martin Schäfer vom St. Elisabeth Hospiz: „Wir möchten, dass unsere Gäste sich geachtet und geborgen fühlen und in Ruhe leben und sterben können.“

Daneben gibt es ambulante Hospizdienste in Attendorn, Schmallenberg, Winterberg und Hallenberg, die begleiten und beraten, Trauer- und Aufklärungsarbeit leisten. „Zum Beispiel im regelmäßig stattfindenden Trauercafé oder bei der Projektwoche „Hospiz macht Schule“ für Drittklässler, bei der behutsam der Themenkreis Sterben, Tod, Verlust und Trauer erarbeitet wird“, ergänzt Dr. Maike Wigand von der Hospizinitiative Hallenberg/Winterberg. Die weit über 100 Ehrenamtlichen der ambulanten Hospizdienste im Kreis Olpe und im Hochsauerlandkreis bieten laufend neue Schulungskurse an. „Die Arbeit erstreckt sich nicht nur auf den häuslichen Bereich, sondern auch auf die heimischen Seniorenheime und Krankenhäuser“, betont Christine Knape vom Hospizverein Schmallenberg. Dieser wertvolle Einsatz wird allein durch Spenden finanziert. Deshalb ist es der Volksbank Bigge-Lenne ein besonderes Anliegen, im Rahmen der Aktion „Sparen mit Herz“ zusammen mit den vielen Kundinnen und Kunden hier gezielt helfen zu können.