„Sparen mit Herz“ – Nachhaltige Geldanlagen im Trend

Besondere Initiative der Volksbank Bigge-Lenne: 13.000 Euro für regionale Hospizdienste

Altenhundem/Attendorn/Hochsauerlandkreis, 23.01.2015. Kann eine Bank mit einem Geldanlage-Angebot Hospizdienste unterstützen? Die Volksbank Bigge-Lenne zeigt, dass es funktioniert. Mitglieder und Kunden der Genossenschaftsbank setzen offenbar neben Rendite auch auf Nachhaltigkeit einer Geldanlage. Das Förderprojekt „Sparen mit Herz“ unterstützt Hospizdienste im Kreis Olpe und im Hochsauerlandkreis.

Volksbank Bigge-Lenne Vorstandsmitglieder Andreas Ermecke (l.), Michael Griese (r.) und Marketingleiter Frank Segref (4. v.l.) bei der Scheckübergabe „Sparen mit Herz“ an die Hospizinitiativen im Kreis Olpe und im Hochsauerlandkreis im St. Elisabeth Hospiz in Altenhundem.

0,25 Prozent der angelegten Geldbeträge sollten an die Hospizdienste in Attendorn, Lennestadt, Schmallenberg, Winterberg und Hallenberg weitergegeben werden. Der Volksbank Bigge-Lenne war es ein besonderes Anliegen, im Rahmen der Aktion „Sparen mit Herz“ zusammen mit den vielen Kundinnen und Kunden gezielt helfen zu können. Ein Konzept, das sich unterm Strich für alle gelohnt hat.

5,2 Mio. Euro legten die Sparer der Genossenschaftsbank an Bigge und Lenne vom 20. Oktober bis zum 28. November 2014 in den VR-Schatzbrief – ein Sparprodukt mit einer Laufzeit von 5 Jahren- an. So dass eine Spendensumme von 13.000 Euro zusammen gekommen ist, die jetzt im St. Elisabeth Hospiz in Altenhundem als Spende an die heimischen Hospizvereine übergeben wurde. Konkret freuen sich Dr. Meike Wigand von der Hospizinitiative Hallenberg/Winterberg über 5.000 Euro, Christine Knape vom Hospizverein Schmallenberg über 4.000 Euro, Martin Schäfer und das St. Elisabeth Hospiz Lennestadt sowie Dagmar Langenohl vom häuslichen Hospizdienst Camino in Attendorn über je 2.000 Euro. „Für uns ist das Ergebnis mehr als erfreulich“, erklärt Vorstandsmitglied Michael Griese. Die Volksbank Bigge-Lenne leiste gerne diesen Beitrag zur Förderung des sozialen Engagements. Andererseits sei das überdurchschnittliche Anlagevolumen auch ein deutlicher Vertrauensbeweis der Mitglieder und Kunden zu ihrer Genossenschaftsbank. „In Zeiten von niedrigen Zinsen legen unsere Mitglieder und Kunden auch großen Wert auf die Nachhaltigkeit einer Geldanlage. Das beobachten wir derzeit bei privaten Anlegern. Bei dem Projekt „Sparen mit Herz“ hat der Benefizbonus sicherlich die Anlageentscheidung mit beeinflusst“, erklärt Frank Segref, Abteilungsleiter Marketing & Kommunikation.

Hospize machen es sich zur Aufgabe, Menschen in der letzten Phase einer unheilbaren Krankheit zu unterstützen und zu pflegen. Ziel ist es, den Betroffenen ein bewusstes und zufriedenes Leben am Ende des irdischen Daseins zu ermöglichen. Die Einbeziehung der Angehörigen ist Teil des Konzeptes der Hospizarbeit. Ohne die weit über 100 Ehrenamtlichen wäre die häusliche Hospizarbeit nicht möglich.

Die Freude der Beteiligten über die Schecks war riesengroß, denn jeder Cent wird dringend benötigt, um den Betroffenen die letzten Tage und Wochen möglichst lebenswert zu gestalten. Auch muss permanent in die Ausbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investiert werden. Hier gilt es aufmerksam zu beobachten, dass die Helferinnen und Helfer mit der Situation nicht überfordert sind.