SB-Filiale in Heinsberg von unbekannten Tätern gesprengt

Keine Personen verletzt / Hoher Sachschaden entstanden / Geringer Geldbetrag entwendet

Heinsberg, 12. Juni 2015. Die SB-Filiale Heinsberg steht noch nicht ganz ein Jahr. Die noch im Januar dieses Jahres mit modernster Technik ausgestattete Selbstbedienungsfiliale wurde in der vergangenen Nacht gegen 3 Uhr von unbekannten Tätern gesprengt.

Entstanden ist ein hoher Sachschaden. Von der an das Fachwerkdorf Heinsberg angepassten Fassadenoptik ist nichts mehr übrig geblieben. Der entstandene Sachschaden kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht konkret beziffert werden. Zusätzlich sind durch fliegende Bauteile ein umliegendes Gebäude, eine Trafostation und ein parkendes Fahrzeug beschädigt worden. Aus dem Geldautomat sind Geldkassetten mit einem geringen Geldbetrag entwendet worden. „Wir sind froh, dass es bei diesem Anschlag keine Personen verletzt worden sind. Gegen alles andere sind wir entsprechend abgesichert,“ erklärt Vorstand Michael Griese. Zum jetzigen Zeitpunkt ist ein Notfallteam der Genossenschaftsbank vor Ort. Experten der Kriminalpolizei aus Hagen werden erwartet.

Die SB-Filiale Heinsberg ist eine von insgesamt 17 Automatenstandorten  der Genossenschaftsbank an Bigge und Lenne. Weitere 31 sogenannte Personenbesetzte Kompetenzfilialen gibt es im Hochsauerlandkreis und im Kreis Olpe. „Unsere Kunden müssen durch die aktuelle Situation in Heinsberg nicht auf den gewohnten Service verzichten. Der nächste Geldautomat befindet sich im Nachbarort Albaum, unsere nächste Filiale in Würdinghausen verfügt ebenfalls über einen Selbstbedienungsbereich. Und bei Bedarf können unser Kunden auch den 'Geld-Bringservice' in Anspruch nehmen – Bargeld wird frei Haus geliefert,“ erklärt Marketingleiter Frank Segref. Unabhängig davon konzipiert die Bank derzeit alternative Möglichkeiten zur Bargeldversorgung im ländlichen Bereich.