Rettungshundestaffel Südwestfalen

Jährlich werden in Deutschland ca. 100.000 Menschen als vermisst gemeldet. Häufig sind es Menschen, die sich verlaufen haben, verunfallt sind, unter Schock stehen oder gesundheitliche Probleme haben; darunter sind ca. 40 % Kinder. Oft sind es Menschen, die sich in einer lebensbedrohlichen Situation befinden, aus der sie alleine nicht  mehr herauskommen.

Diese Menschen zu finden, ihnen zu helfen und wenn nötig Erste Hilfe zu leisten ist unsere wichtigste Aufgabe. die BRH Rettungshundestaffel Südwestfalen e.V. mit Sitz in Attendorn stellt professionelle Teams zur Suche von vermissten Personen in unwegsamen und unübersichtlichen Geländen sowie der Ortung von Verschütteten nach Unglücken oder Naturkatastrophen bereit.

Unser Einsatzgebiet ist neben dem Kreis Olpe, der Kreis Siegen-Wittgenstein und der Hochsauerlandkreis. Hier unterstützen wir die Polizei, die Feuerwehren oder andere Hilfsorganisationen bei der Suche nach Vermissten.

Einsätze sind für Alarmierende wie auch Gesuchte grundsätzlich kostenlos. Unsere Rettungshundestaffel verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige beziehungsweise mildtätige Zwecke. Sie ist selbstlos tätig. Sie stellt sich mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln, in den Dienst notleidender Menschen, ohne Ansehen der finanziellen Leistungsfähigkeit. Sie ist neutral gegenüber jeglicher sozialer Stellung, Nationalität, Rasse, Religion und politischer Überzeugung.

Um alle Einsatzlagen sicher bewältigen zu können, ist eine umfangreiche und intensive Ausbildung der Teams erforderlich. Im Einsatz wird jedes Hundeführer/Hund-Team von mindestens einem Suchgruppenhelfer begleitet, der mit für die Sicherheit des Teams, den Funkverkehr und die Orientierung verantwortlich ist.

Hundeführer und Suchgruppenhelfer werden im Umgang mit Karte, Kompass und GPS, der Grundlage für eine sichere Orientierung im Gelände auch bei Dunkelheit, umfassend geschult. Kontinuierliche Ausbildung in Erster Hilfe beim Mensch und beim Hund wird durch Fachpersonal sichergestellt. Kommunikation per Funk sowie Such- und Einsatztaktik vervollständigen die Ausbildung.

Unsere Ziele für die Zukunft

Noch möglichst viele sehr engagierte, zielorientierte, Hunde liebende Mitstreiter zu gewinnen. Die wir zu qualifizierten Rettungshundeteams ausbilden können, so dass diese dann vermissten Menschen helfen können. Um unsere Arbeit, die Ausbildung unserer Hundeführer und unserer Hunde weiterhin zu optimieren und zu verbessern, ist es unser Ziel alle Hundeführer und Hunde mit GPS-Geräten auszustatten. Dies optimiert die Orientierung in der Dunkelheit und in unwegsamen Gelände. Auch die Ausstattung des Einsatzfahrzeuges muss ständig erneuert und verbessert werden.

Wie man an dem Bild unschwer erkennen kann, ist unser Einsatzfahrzeug bereits sehr alt, sodass wir demnächst den Erwerb eines neuen Fahrzeuges einplanen müssen. Aus den vorgenannten Ausführungen geht bereits hervor wie wichtig so ein Fahrzeug ist. In den Wintermonaten dient es der Aufwärmung vermisster Personen und aller am Einsatz beteiligter Personen.