Schülergenossenschaft des Geschwister Scholl Gymnasium Winterberg

Begeistert von der Grundidee der Genossenschaft "Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele" gründeten die Schülerinnen und Schüler des Geschwister Scholl Gymnasiums ihre eigene Schülerfirma in der Rechtsform einer Genossenschaft. In der Volksbank Bigge-Lenne in Winterberg hielten die Schüler ihre Gründungssitzung ab und wählten Vorstand und Aufsichtsrat.

Eine zündende Geschäftsidee ist bereits vorhanden. „Was wird in den Pausen von Schülern oft nachgefragt“, haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 gefragt, um die Antwort gleich selbst zu liefern: „Das sind Snacks und Getränke. Das wollen wir schon bald hier am Gymnasium in den Pausen zu attraktiven Preisen anbieten.“ Ein Raum, der in den Pausen als eine Art „Chill-Out-Zone“ genutzt werden kann, existiert bereits. Dieser muss allerdingst noch eingerichtet werden.

„Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler optimal auf den Berufsalltag vorbereiten. Dazu gehört auch ein Einblick in unternehmerisches Denken und Handeln. Eine von Schülern geführte Firma bietet dazu beste Voraussetzungen“, meinte der verantwortliche Lehrer Alexander Ruß. Diese Meinung vertritt auch der Landrat Dr. Karl Schneider, der die Schüler auf der Gründungssitzung begrüßt.

Unternehmenstechnisch begleitet und betreut wird das Projekt von der Volksbank Bigge-Lenne.

Vorstandsmitglied Andreas Ermecke: „Auch unsere Bank ist eine Genossenschaft. Insofern kennen wir die Besonderheiten und Vorteile dieser Unternehmensform und wissen, wie man eine Genossenschaft zum Erfolg führt.“

Dazu als Experten aus dem Hause der Volksbank Bigge-Lenne beitragen sollen die Regionaldirektoren Andreas Humberg und Bernd Kramer. Sie sind quasi „Gründungspaten“ der Schülergenossenschaft, helfen mit ihrem genossenschaftlichen Fachwissen und stehen Schülern und Lehrern in jedem Stadium mit Rat und Tat zur Seite. 

Bei den Wahlen wählten die Schüler Leonie Peters, Büsra Kantar und Lisa Odey in den Vorstand. Die Tätigkeiten im Aussichtsrat werden Torben Pröpper, Max Bader, Alexander Ruß und Leonard Fieseler übernehmen.