Achtung Betrug!

Vorsicht an der Haustür und am Telefon

Immer wieder kommt es auch in unserer Region zu Betrugsfällen - direkt vor Ort bei unseren Mitgliedern und Kunden, oder zunehmend auch per Telefon.

Hier finden Sie Hinweise zu aktuellen Betrugsversuchen.

03.09.2021: Warnung vor falschen Gerichtsvollziehern

Warnung vor falschen Gerichtsvollziehern: Betrüger geben sich am Telefon und/ oder an der Haustür als Gerichtsvollzieher aus

Schmallenberg, 3. September 2021. In den letzten Tagen haben sich (Telefon-)Betrüger unseren Kunden gegenüber mehrfach als Gerichtsvollzieher ausgegeben. Sie rufen Bürgerinnen und Bürger an bzw. klingeln an der Haustür und fordern sie zur Zahlung von vermeintlich titulierten Forderungen auf. Die Zahlungen sollen in bar geleistet werden. Um dem Anruf mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen, wird durch technische Tricks auf dem Telefondisplay des Angerufenen die Telefonnummer des jeweiligen Amtsgerichts angezeigt. Außerdem werden die Angerufenen ermuntert, beim Amtsgericht anzurufen und sich zu erkundigen, ob ein Gerichtsvollzieher mit dem angegebenen Namen tatsächlich hier arbeitet. Gerichtsvollzieher führen keine telefonischen Zwangsvollstreckungsmaßnahmen durch.
In einem konkreten Fall wurde der Kunde aufgefordert, auf einem (Blanko-)Dokument mit seiner Unterschrift zu bestätigen, dass er nicht sofort in bar zahlen möchte oder (mangels Bargeld) nicht zahlen kann.

Verhaltenstipps:

  • Geben Sie niemals vertrauliche Informationen an Unbekannte am Telefon weiter, auch wenn diese behaupten, Mitarbeiter offizieller Stellen zu sein.
  • Unterschreiben Sie niemals Blankoformulare. Gerichtsvollzieher nehmen den ersten Kontakt zu Ihnen immer schriftlich oder persönlich auf. Im persönlichen Kontakt können sie sich mit einem Dienstausweis ausweisen.
  • Rufen Sie das jeweilige Amtsgericht unter der im Telefonbuch oder Internetseite angegebenen Telefonnummer an und schildern Sie ihr Anliegen ausführlich. Bitte fragen Sie nicht nur, ob ein bestimmter Gerichtsvollzieher beim Amtsgericht arbeitet! (Dies ist Teil der Betrugsmasche! – siehe oben).
  • Sind Sie unsicher, sprechen Sie mit Freunden oder Verwandten oder rufen Sie das zuständige Amtsgericht an.
  • Geben Sie diese Informationen in Ihrem Bekanntenkreis weiter, besonders auch an ältere Menschen, die die Betrüger gezielt über ältere klingende Vornamen aus dem Telefonbuch als Opfer auswählen.
28.06.2021: Falsche Polizei: Täter wandeln Betrugsmasche ab

Falsche Polizei: Täter wandeln Betrugsmasche ab

Winterberg, 28. Juni 2021. Am Mittwoch wurde der Polizei ein versuchter Betrug durch falsche Polizisten gemeldet. Die Täter erfinden die Masche immer wieder neu und passen ihre Betrugsversuche an. Die Banken werden teilweise in die Betrugsversuche eingebunden und als Komplizen der Betrüger dargestellt.

Telefonbetrug

Am Mittwochmorgen klingelt das Telefon eines 73- und 81-jährigen Ehepaars. Am Telefon meldete sich ein "Herr Ackermann". Er gab an Polizist zu sein und erklärte, dass in der Nachbarschaft Einbrecher festgenommen wurden. Bei der Festnahme wurde bei einem Täter ein Zettel gefunden. Auf diesem stand die Adresse der Angerufenen. Da nicht alle Einbrecher festgenommen werden konnten, ging "Herr Ackermann" davon aus, das die Täter das Haus der Seniorin als nächstes aufsuchen würden. Zur Sicherheit sollten die Winterberger ihre Wertsachen aus dem Haus, zusammen mit den Wertgegenständen, die in ihrem Bankschließfach liegen, zusammenpacken und diese nach Meschede bringen, um sie dort an einen "Kollegen" zu übergeben. Sobald alles wieder sicher wäre, könnten die Gegenstände wieder bei der Polizei abgeholt werden. Aufgrund der äußerst geschickten Gesprächsführung gingen die Senioren davon aus, dass es sich am Telefon tatsächlich um die Polizei handelte. Auf Anweisung der Täter sprachen Sie mit keinem über das Telefonat. Sie wurden dahingehend beeinflusst, dass ihnen vorgespielt wurde, dass sogar die Bankmitarbeiter Komplizen der Täter sein. Man könne diesen nicht trauen und deshalb wäre das Geld und die Wertgegenstände aus dem Schließfach auf keinen Fall sicher.

Die Winterberger folgten den Anweisungen und holten ihre Wertgegenstände von der Bank. Kurz bevor sie sich auf den Weg machen wollten, um die Wertgegenstände "der Polizei" zu übergeben, machte sie ein Nachbar, der vorher von der echten Polizei aufgeklärt wurde, auf den Betrug aufmerksam.

Die Täter wandeln die altbekannte Masche immer wieder ab und bauen neue Tricks ein.

So können Sie sich vor den Trickbetrügern schützen: - Zeigen Sie ein gesundes Misstrauen und sprechen Sie mit Angehörigen, Freunden und Nachbarn über die Situation. - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach den Hörer auf. Das ist keinesfalls unhöflich. - Sollte sich ein Anrufer als Polizist ausgeben und nach ihrem Vermögen fragen, legen Sie sofort wieder auf und wählen Sie den echten Polizeiruf 110. - Bei einem Anruf der echten Polizei erscheint niemals die 110 im Display des Telefons. - Übergeben Sie niemals Wertsachen an fremde Personen. - Je mehr Menschen die Vorgehensweise der Betrüger kennen, desto schwerer haben es die Täter! Sprechen Sie daher mit Ihren älteren Mitmenschen und machen Sie diese auf die Betrugsmasche aufmerksam!

Bei Fragen wenden Sie sich an ihre nächstgelegene Polizeiwache!

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis

 

Zuletzt geändert am: 28.6.2021

10.01.2021: Falsche Bankmitarbeiter am Telefon

Falsche Bankmitarbeiter am Telefon

Schmallenberg, 10. Januar 2021. Aktuell häufen sich wieder Betrugsversuche per Telefon.

Die Betrüger rufen bei Kunden der (((SP_NAME: Volksbank Bigge-Lenne eG))) an und geben sich als Mitarbeiter der Bank aus. Sie behaupten, dass die Angerufenen sich wegen angeblicher Buchungen im Online-Banking anmelden und eine TAN erzeugen müssten.

Bitte denken Sie daran: Wir rufen Sie niemals an, um hochsensible Kundendaten zu erfragen.

Passen Sie bitte auf Ihre Daten auf!