Klares Votum für Zusammenschluss

Vertreter stimmen Fusion von Volksbank Grevenbrück und Volksbank Bigge-Lenne zu

Mehr Raum für Spezialisierung und mehr Leistungsfähigkeit

Wenn das keine Traumhochzeit ist: Mit der Volksbank Bigge-Lenne und der Volksbank Grevenbrück haben sich zwei Partner gefunden die ideal zueinander passen. Das sehen auch die Vertreterinnen und Vertreter der beiden Genossenschaftsbanken so. Mit überwältigender Mehrheit (100% in Grevenbrück und 99,5% in Schmallenberg) haben sie sich zu Wochenbeginn in den jeweiligen Versammlungen in Schmallenberg und in Lennestadt-Grevenbrück für die Fusion ausgesprochen. Einigkeit herrscht auch über den Namen der fusionierten Bank: Volksbank Bigge-Lenne eG passt ideal zum jetzt erweiterten Geschäftsgebiet.

Mit ihrem partnerschaftlichen, verantwortungsvollen und regional ausgerichteten Geschäftsmodell konnten die Genossenschaften in den letzten Jahren weiter punkten. Kontinuierlich sind neue Mitglieder und Kunden hinzugekommen. Doch nicht nur die Experten wissen: Die Zeiten ändern sich. Schon jetzt spüren Regionalbanken die Auswirkungen der in Folge der Finanzkrise enorm steigenden gesetzlichen Anforderungen. Das bindet immer mehr hochqualifizierte Arbeitskraft. Hinzu kommen der härter werdende Wettbewerb, die Veränderungen im Kundenverhalten und die Auswirkungen der Niedrigzinsphase.

Um diesen Herausforderungen effektiv begegnen zu können, haben die Vorstände und Aufsichtsräte der Volksbanken Bigge-Lenne und Grevenbrück schon 2013 die Weichen in Richtung Fusion gestellt. Sie sind überzeugt: Die Verschmelzung verbessert die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit und garantiert die langfristige Existenzsicherung der beteiligten Genossenschaften. „Wir kommen damit unserem Ziel, Nr. 1 in Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit zu werden, ein großes Stück näher“, betonen die Vorstandssprecher Peter Hundt und Peter Kaufmann.

Das neue Gesamtunternehmen mit Standorten in 8 sauerländischen Städten und Gemeinden weist jetzt eine Bilanzsumme von 1,6 Milliarden Euro auf. Das Kundengesamtvolumen beläuft sich auf rund drei Milliarden Euro. Fast 47.000 Mitglieder gehören der neuen, starken Gemeinschaft an.

An insgesamt 37 Standorten kümmern sich 379 Beschäftigte um die qualitativ hochwertige Betreuung und Beratung von Mitgliedern und Kunden. Diese behalten die ihnen vertrauten Bezugspersonen und können davon ausgehen, dass trotz der Fusion der Umstellungsaufwand bei Kontonummern und Bankleitzahl so gering wie möglich gehalten wird.

„Was für beide Banken, Mitglieder und Kunden gut ist, ist auch für unsere Kolleginnen und Kollegen gut“, betonen die Betriebsratsvorsitzenden Eckhardt Vogt (Grevenbrück) und Michael Rifisch (Bigge-Lenne). Man habe jetzt einen zukunftsfähigen Arbeitgeber, der größte Arbeitsplatzsicherheit und bessere Aus- und Weiterbildungschancen biete. Und die Vorstände ergänzen: „Fusionsbedingt wird es keine Entlassungen geben“.

Die Vorstandsmitglieder und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der neuen Bank sind überzeugt: Durch die Fusion werden die Kräfte von zwei starken Banken gebündelt. Es entsteht Raum für mehr Spezialisierung, für mehr Innovation und für zusätzliche Leistung. Das versetzt die Volksbank Bigge-Lenne in die Lage, ihre Mitglieder und Kunden noch besser zu begleiten. Und das, so die Vorstandsmitglieder unisono, ist das Ziel dieser Verschmelzung.