
Fusion der Volksbanken ist perfekt
Die Volksbanken Bigge-Lenne und Medebach werden fusionieren. Interview mit Peter Kaufmann, dem Sprecher der Volksbank Bigge-Lenne eG.
Bildunterschrift: Peter Kaufmann, Vorstandssprecher der Volksbank Bigge-Lenne eG
Die Volksbanken Bigge-Lenne und Medebach werden fusionieren. Nachdem die Vertreterversammlung in Medebach zunächst dem Zusammenschluss zugestimmt hatte, schlossen sich Dienstag auch die Vertreter der Volksbank Bigge-Lenne dem an. Die neue Bank ist damit eine größten Regionalbanken in Südwestfalen.
WR: Stehen die Mitglieder geschlossen hinter dieser Entscheidung?
Peter Kaufmann: Nachdem die Mitglieder der Volksbank Medebach mit 99,35 Prozent bereits ihre Zustimmung erteilt hatten, haben unsere Mitgliedervertreter mit 99,66 Prozent ebenfalls mehr als deutlich ihre Überzeugung von dieser Fusion kundgetan.
WR: Warum wird dieser Schritt gemacht?
Kaufmann: Weil alle Banken und natürlich auch wir vor neuen und besonderen Herausforderungen stehen. Es ist unsere Aufgabe, unsere Kunden noch besser, noch individueller zu beraten und ihnen passgenaue Lösungen für ihre finanziellen Fragen zu liefern. Es ist unsere Aufgabe, den heimischen Mittelstand mit Finanzierungsmitteln zu versorgen. Wir haben als Genossenschaft einen Förderauftrag, den wir als große genossenschaftliche Regionalbank gemeinsam besser erfüllen können. Zusammen geht mehr. Und deshalb ist es unser erklärtes Fusionsziel, unsere Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit weiter zu verbessern und Wachstumsmärkte zu erschließen.
WR: Welche Vorteile bringt dieser Zusammenschluss?
Kaufmann: Die Fusion gibt uns die Chance, durch mehr Spezialisierung unseren Kunden mehr zu bieten. Die finanziellen Fragen unserer Kunden können wir nicht mit Lösungen von der Stange beantworten. Und was uns auch ganz wichtig ist: Wir bleiben eine Bank vor Ort mit den bekannten Gesichtern. Mit unserer komfortablen Eigenkapitalausstattung bieten wir den privaten Kunden Sicherheit und den Firmenkunden mehr Möglichkeiten zum Beispiel durch höhere Kreditmöglichkeiten.
WR: Wie groß ist die Bank in Zukunft?
Kaufmann: Das neue Geschäftsgebiet erstreckt sich von der Hansestadt Medebach über Winterberg, Hallenberg, Schmallenberg, Kirchhundem, Lennestadt bis zur Hansestadt Attendorn. Die neue Bank hat über 32.000 Mitglieder, die addierte Bilanzsumme beträgt etwa 1,15 Milliarden Euro.
WR: Größe ist nicht alles. Vor welchen Herausforderungen steht die Bank im Kleinen?
Kaufmann: Die Herausforderungen liegen nicht in der Technik oder in der Logistik. Das ist kein Problem. Eine Herausforderung wird sein, dass wir diese Bank und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in eine Richtung führen und dadurch gemeinsam unsere Ziele erreichen. Diese Aufgabe können wir als Vorstände nicht alleine bewältigen, hier sind unsere Führungskräfte ganz besonders gefragt. Unsere Bank muss eine Sprache sprechen und gemeinschaftlich und geschlossen am Markt auftreten – das ist die zentrale Herausforderung einer Bank unserer Größe.
WR: Das ist Ihre vierte Fusion innerhalb von zwölf Jahren. Gibt es sozusagen ein Erfolgsrezept für Fusionen bei Genossenschaftsbanken?
Kaufmann: Es gibt sicherlich kein Erfolgsrezept oder gar ein Erfolgsgeheimnis. Aber es gibt einen Grundsatz, den wir immer berücksichtigt haben. Offenheit und Ehrlichkeit von Anfang an, die Mitglieder ernst nehmen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitnehmen.
Quelle: Westfälische Rundschau, 24.06.2010, Stefanie August
WR: Stehen die Mitglieder geschlossen hinter dieser Entscheidung?
Peter Kaufmann: Nachdem die Mitglieder der Volksbank Medebach mit 99,35 Prozent bereits ihre Zustimmung erteilt hatten, haben unsere Mitgliedervertreter mit 99,66 Prozent ebenfalls mehr als deutlich ihre Überzeugung von dieser Fusion kundgetan.
WR: Warum wird dieser Schritt gemacht?
Kaufmann: Weil alle Banken und natürlich auch wir vor neuen und besonderen Herausforderungen stehen. Es ist unsere Aufgabe, unsere Kunden noch besser, noch individueller zu beraten und ihnen passgenaue Lösungen für ihre finanziellen Fragen zu liefern. Es ist unsere Aufgabe, den heimischen Mittelstand mit Finanzierungsmitteln zu versorgen. Wir haben als Genossenschaft einen Förderauftrag, den wir als große genossenschaftliche Regionalbank gemeinsam besser erfüllen können. Zusammen geht mehr. Und deshalb ist es unser erklärtes Fusionsziel, unsere Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit weiter zu verbessern und Wachstumsmärkte zu erschließen.
WR: Welche Vorteile bringt dieser Zusammenschluss?
Kaufmann: Die Fusion gibt uns die Chance, durch mehr Spezialisierung unseren Kunden mehr zu bieten. Die finanziellen Fragen unserer Kunden können wir nicht mit Lösungen von der Stange beantworten. Und was uns auch ganz wichtig ist: Wir bleiben eine Bank vor Ort mit den bekannten Gesichtern. Mit unserer komfortablen Eigenkapitalausstattung bieten wir den privaten Kunden Sicherheit und den Firmenkunden mehr Möglichkeiten zum Beispiel durch höhere Kreditmöglichkeiten.
WR: Wie groß ist die Bank in Zukunft?
Kaufmann: Das neue Geschäftsgebiet erstreckt sich von der Hansestadt Medebach über Winterberg, Hallenberg, Schmallenberg, Kirchhundem, Lennestadt bis zur Hansestadt Attendorn. Die neue Bank hat über 32.000 Mitglieder, die addierte Bilanzsumme beträgt etwa 1,15 Milliarden Euro.
WR: Größe ist nicht alles. Vor welchen Herausforderungen steht die Bank im Kleinen?
Kaufmann: Die Herausforderungen liegen nicht in der Technik oder in der Logistik. Das ist kein Problem. Eine Herausforderung wird sein, dass wir diese Bank und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in eine Richtung führen und dadurch gemeinsam unsere Ziele erreichen. Diese Aufgabe können wir als Vorstände nicht alleine bewältigen, hier sind unsere Führungskräfte ganz besonders gefragt. Unsere Bank muss eine Sprache sprechen und gemeinschaftlich und geschlossen am Markt auftreten – das ist die zentrale Herausforderung einer Bank unserer Größe.
WR: Das ist Ihre vierte Fusion innerhalb von zwölf Jahren. Gibt es sozusagen ein Erfolgsrezept für Fusionen bei Genossenschaftsbanken?
Kaufmann: Es gibt sicherlich kein Erfolgsrezept oder gar ein Erfolgsgeheimnis. Aber es gibt einen Grundsatz, den wir immer berücksichtigt haben. Offenheit und Ehrlichkeit von Anfang an, die Mitglieder ernst nehmen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitnehmen.
Quelle: Westfälische Rundschau, 24.06.2010, Stefanie August

